Donnerstag, 2.6.05 - 5 Gemeinsam handeln

Eile tut Not. Am Nachmittag steht ein Ausflug nach Worpswede auf dem Programm, bis dahin müssen alle Skulpturen fertig sein. Wer fertig ist, hilft den anderen. Laura befürchtet, dass sie nicht fertig wird. Am Ende schafft sie es doch. Marcin dagegen wird seine Arbeit nicht beenden. In die eine Seite des Blocks hat er ein helles, lächelndes Gesicht gehauen, in die andere eine Teufelsfratze. Sein Umgang mit Hammer und Stechbeitel verrät, dass er kein Anfänger ist. In Polen hat er viele Holzreliefs geschnitzt. Wenn er nach Srem zurückkehrt, will er sich einen Holzblock besorgen und damit arbeiten. Einmal mehr ist Flexibilität gefragt. Der Festsaal des Stadthauses kann nicht für die Ausstellung genutzt werden, weil dort eine Hochzeit gefeiert wird. Ein alternativ angebotener Ort erweist sich als unbrauchbar: Die Decken der Räume sind zu niedrig. Die evangelische Gemeinde springt ein: Wir dürfen die Drucke in der Kirche ausstellen, nachdem gesichert ist, dass die Drucke für die Trauung vor der Vernissage und für den Sonntagsgottesdienst so zusammengeschoben werden können, dass die Organistin freien Blick zum Altar hat.